Eigenkonservierung von Gashydraten — Ergebnis der langsamen Zersetzung (bis zum vollständigen Stillstand) der Hydrate von Methan und anderen Gasen bei Temperaturen unter −2 °С und bei einer Verringerung des Drucks des Hydratbildners bis unter den Druck des 3-Phasen-Gleichgewichts des Systems „Gas – Eis – Hydrat“.

Der Effekt der Eigenkonservierung ist damit zu erklären, dass das Hydrat im Anfangsstadium der Zersetzung von einem Oberflächenfilm (Kruste) aus Eis überzogen wird, das dessen weitere verhindert oder drastisch verlangsamt. Das sich zersetzende Hydrat konserviert sich sozusagen selbst (von daher die Bezeichnung des Effekts). Somit ist eine Möglichkeit für eine lange Speicherung von Mustern des Gashydrats in einem metastabilen thermodynamischen Zustand gefunden worden.