Rückvergasung ist ein technisches Verfahren zur Überführung des verflüssigten Erdgases (LNG) in den gasförmigen Zustand in Durchfluss-Verdampfungsanlagen unter Einsatz der Umweltenergie (Umwelttemperaturen), d.h. ohne Einsatz eines speziellen Energieträgers. Das LNG wird in atmosphärischen Wärmetauschern (Verdampfern) mit Gasausgabe auf Temperaturen, die ca. 15–20 °C unterhalb der Umwelttemperaturen liegen, erwärmt. Das LNG wird in Dewar-Flaschen transportiert, die eine minimale Wärmeableitung gewährleisten und unter einem Druck von 0,3–1,6 MPa stehen.