Gaskondensat-Felder sind vereinzelte Aggregationen gasförmiger Kohlenwasserstoffe, in denen sich Benzinpetroleumkomponenten und seltener auch hochmolekulare Komponenten in dampfförmigem Zustand befinden; ein Teil davon fällt bei isothermer Reduzierung des Schichtdrucks als Gaskondensat an. Den Gaskondensat-Feldern werden gewöhnlich die Lager mit Gasflüssigkeitsgehalt von mindestens 5–10 g/m3 zugeordnet. Die Gaskondensat-Felder können über beliebige Höhlen und Speicher verbunden sein.

Entsprechend der Quelle der flüssigen Entsprechend der Quelle der flüssigen Kohlenwasserstoffe werden unterschieden:

  • primäre Gaskondensat-Felder – sie bilden sich in einer Tiefe von über 3500 Meter ohne Beteiligung der Erdölaggregationen;
  • sekundäre Gaskondensat-Felder – sie bilden sich durch die Rückverdampfung eines Teils des Erdölgemischs. Entsprechend dem Thermobarzustand werden die gesättigten Gaskondensat-Felder (der Schichtdruck entspricht dem Druck bei Beginn der Verflüssigung) und die nichtgesättigten Gaskondensat-Felder (der Druck bei Beginn der Verflüssigung ist niedriger als der Schichtdruck) unterschieden.

Entsprechend dem Thermobarzustand werden die gesättigten Gaskondensat-Felder (der Schichtdruck entspricht dem Druck bei Beginn der Verflüssigung) und die nichtgesättigten Gaskondensat-Felder (der Druck bei Beginn der Verflüssigung ist niedriger als der Schichtdruck) unterschieden.