Plungerlift — eine Art des periodischen Gaslifts unter Einsatz eines Plungers. Wird eingesetzt für die Entfernung von Flüssigkeit aus einer Gasbohrung. Der Plunger, ausgeführt in Form eines langen zylindrischen Körpers, besitzt eine feste ausfahrbare oder elastische Dichtung und einen axialen Kanal, der durch ein Ventil abgesperrt wird.

Bei der Einfahrt des Plungers in der Liftrohrtour ist sein Ventil geöffnet, die Dichtung aber ist zur Verringerung des Widerstands zusammengelegt. Nach dessen Aufschlagen auf dem unteren Dämpfer wird das Ventil geschlossen, die Dichtungselemente werden ausgefahren, und der Plunger steigt zusammen mit der sich über ihn befindlichen Flüssigkeitssäule unter dem Druck des einströmenden Gases zum Bohrlochmund auf.

Beim Eintritt in die Druckschleuse stößt der Plunger an den in ihr untergebrachten oberen Dämpfer, das Ventil öffnet sich, und der Plunger wird bis zum Abschluss der Phase der Emission der Bohrlochprodukte festgehalten. Das Vorhandensein des sich frei in der Liftrohrtour bewegenden Plungers, der den Gaspfropfen von der durch ihn hochzubringenden Flüssigkeitssäule trennt, verhindert das Eindringen des Gases in die Flüssigkeit und deren Abfließen entlang den Rohrwänden. Das erhöht die Effizienz des Förderprozesses – verringert den Verbrauch an Arbeitsmittel (Gas, Luft), und in einigen Fällen erweist sich die Schichtenergie als ausreichend für die Förderung der Flüssigkeit. (Die Bohrung arbeitet im Regime einer zeitweiligen Eruption.)